KASSEL. Generationen verbinden. Wertschätzung und Abwechslung zur Steigerung der Lebensqualität für Alt und Jung.
Handgehäkelte Mützenunikate inklusive signierter Postkarte.

Ich glaub‘, es häkelt

Seniorinnen häkeln modische Mützen für junge Leute, die sich dafür mit Kartengrüßen aus aller Welt bedanken: Aus diesem Studentenprojekt wurde „Alte Liebe“ – ein soziales Unternehmen, das erfolgreich Jung und Alt verbindet.

„Ich glaube, es hakt“, wird sich anfangs vielleicht mancher gedacht haben, dem Nadja Ruby und Elisa Steltner 2009 ihre Geschäftsidee vorstellten. Die Sache hat nämlich nicht nur viele kleine Häkelhaken, sondern möglicherweise auch einen größeren: In der vermeintlich antiquierten Freizeitbeschäftigung älterer Damen scheint ökonomisch nicht allzu viel „drin“ zu sein. Auch die Gründerinnen selbst fragten sich, ob das Projekt „aus unternehmerischer Sicht wirklich so attraktiv ist, wie wir es vom Bauchgefühl her beurteilen würden“. So formulierte es Ruby 2010 anlässlich eines Ideenwettbewerbs der Uni Kassel, an dem sie und Steltner mit „Alte Liebe“ teilnahmen. Sie gewannen den Wettbewerb.

Reichtümer lassen sich mit den Mützen zwar nicht verdienen. Aber der Maßstab für den Erfolg ist auch nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Verbindung von sozialem Nutzen mit ökonomischer Tragfähigkeit. Ausgangspunkt war ein Uni-Kurs, für den die beiden damaligen Studentinnen ein Projekt suchten, das „sinnvoll ein gesellschaftliches Problem angeht“ ...

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Bei „Alte Liebe“ häkeln die Damen nicht jede für sich, sondern regelmäßig in gemütlicher Runde. Der Gewinn wird ebenfalls für gemeinschaftliche Unternehmungen genutzt, wie Ruby und Steltner berichten: „Hierzu werden auch Kunden sowie Familien und Freunde der Damen eingeladen, und es kommt zum generationsübergreifenden Dialog.“ Der Alltag der Senioren werde dabei mit Aktionen bereichert, die sie alleine nicht organisieren oder finanzieren würden, so die Alte-Liebe-Geschäftsführerinnen weiter. Das können etwa Konzertbesuche, Ausflüge, Stadtrundfahrten oder eigene Feste sein.
Sehen Sie ein Interview mit den Gründerinnen von „Alte Liebe“: Jung und Alt zusammenbringen, das ist die Devise!

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